Richard Koncz: Unser Spezialist für SEO & Social Media

Warum SEO?

Richard Koncz ist unser SEO und Social Media Manager. Suchmaschinenoptimierung ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings und so ist Richard DER Spezialist, wenn es bei GBS darum geht, Google Trends zu erforschen, Suchbegriffe zu analysieren, Klickraten zu erhöhen und Rankings zu optimieren. Er ist begeistert von seinem Beruf und weiß, wie SEO richtig funktioniert.

Wir sprechen mit ihm darüber, welche Bedeutung die Homepage eines Unternehmens als Aushängeschild hat und welche Maßnahmen unerlässlich sind, um im unendlichen „Schilderwald“ des Internets wahrgenommen zu werden.

Richard, bitte stelle Dich kurz vor

Richard Koncz

Ich bin Richard Koncz, 26 Jahre und in Ungarn geboren. Dort habe ich BWL studiert und währenddessen gemerkt, dass mich Themen wie SEO und Social Media Marketing besonders interessieren. Leider hatte ich jedoch an der Uni keine Möglichkeit meine Kenntnisse in diesen Bereichen zu vertiefen. Deshalb wollte ich auch schnell in die Praxis einsteigen, doch Ungarn lag noch relativ weit hinten im Thema. So beschloss ich nach Deutschland zu kommen, um mir direkt die neuesten Methoden und entsprechendes Know-How anzueignen.

Richard

Dein Einstieg bei GBS war vor einem halben Jahr. Zeit für die erste Zwischenbilanz …

Mein Einstieg bei GBS war absolut klasse. Alles super organisiert, die Kollegen und das Marketing Team an den verschiedenen Standorten sind sehr nett und hilfsbereit. Zuerst fand ich es ein bisschen ungewöhnlich, dass ich mit Kollegen zusammenarbeite, die nicht mit mir im gleichen Büro in Paderborn sitzen. Doch schon nach wenigen Tagen fühlte ich mich als vollwertiges Teammitglied. Meine Aufgaben sind absolut vielfältig, abwechslungsreich und bieten sehr gute Möglichkeiten, mich in neuen Themen weiterzuentwickeln.

Richard

Du bist SEO Manager bei GBS. Beschreibe doch bitte eine typische Arbeitswoche.

Richard Koncz

Montags früh geht’s damit los, alle Nachrichten im Bereich SEO zu checken, um zu erfahren, ob ein neues Google Update und irgendwas Wichtiges am Wochenende passiert ist, das ich berücksichtigen sollte. Dann stehen die Social Media Kanäle auf der Tagesordnung. Ich überlege, was ich im Laufe der Woche posten möchte, mache mir also quasi einen kleinen Redaktionsplan. Danach können die aktuellen Projekte und Kampagnen kommen. Ich analysiere ständig die Webseite, um neue Verbesserungsmöglichkeiten zu finden und optimiere unsere laufenden „Pay-per-Click“-Kampagnen.

Richard

Was reizt Dich an diesem Job?

Das ist eine interessante Frage. Ich denke, Online Marketing ist eine Mischung aus technischen Aspekten und Kreativität. Und das gefällt mir sehr. Auf jeden Fall braucht man eine gewisse technische Affinität und ohne kreative Ideen ist der Code nur ein leeres Blatt. Dieses Zusammenspiel reizt mich am meisten.

Richard

Wie siehst Du den Stellenwert von Facebook, Twitter, Google etc.?

Das ist einfach zu beantworten: Ohne richtige Präsenz auf der Suchergebnisseite (SERP) von Google sowie auf Facebook & Co. ist es fast egal, wie cool und einzigartig ein Unternehmensprodukt ist. Wenn es keiner sieht, wird es im Endeffekt niemand kaufen. Inzwischen ist alles digital. Eine digitale Innovation überholt die andere. In meiner Kindheit musste ich zur Bibliothek, wenn ich etwas im Internet recherchieren wollte. Und jetzt rede ich mit meinem Handy. Man sagt nur „Tankstelle“ und das Navi zeigt den Weg zu nächsten Tankstelle, inklusive Benzinpreise. Die Kunden sind online – die Unternehmen auch.

Richard

Wie hat sich Suchmaschinenoptimierung entwickelt, seit dem Du Dich damit beschäftigst?

Ich denke, viele können sich noch an die Zeiten erinnern, in denen wir Webseiten anschauten und manchmal kaum den Inhalt verstehen konnten, weil ein Begriff so häufig wie möglich in den Text gepackt wurde. Heute sprechen wir von über 200 Ranking Faktoren, Content Marketing, Infografiken und wichtigem Mehrwert für die Besucher. Das Thema ist deutlich komplexer geworden. Google, wie auch andere Suchmaschinen, wollen die besten Ergebnisse für die User liefern und Manipulationen komplett ausschließen. Und natürlich ist es eine schwierige Aufgabe, eine Webseite als eine der Besten unter Tausenden zu erstellen.

Richard

Welche unternehmerischen Herausforderungen siehst Du, wenn Firmen SEO Maßnahmen ergreifen?

Richard Koncz

Ich sehe hauptsächlich zwei große Herausforderungen. Erstens vergessen die Unternehmen oft, wie Nutzer denken. Außer Produkten und Dienstleistungen muss ein Unternehmen auch bereit sein, echten Mehrwert zu liefern. Dies ist schlicht und ergreifend in der Online-Welt erwünscht. Manchmal möchte man nicht direkt etwas kaufen, sondern hat ein Problem oder eine Frage und will dafür die Lösung bzw. Antwort. Viele Unternehmen vergessen Folgendes: Bevor ich etwas kaufe, möchte ich es kennenlernen.

Die zweite Herausforderung ist die Firma selbst. Eine Unternehmensseite funktioniert ganz anders als ein privater Blog. Man muss sehr viele Faktoren wie Unternehmensprofil und –kommunikation, Zielgruppen, andere Abteilungen usw. berücksichtigen, bevor irgendwelche Ideen umgesetzt werden können.

Richard

Welches sind die „SEO-Todsünden“ und welches die „SEO-Must haves“?

Es gibt einfach zu viel von Beidem. Ich denke aber grundsätzlich, dass Struktur und Geschwindigkeit einer Seite über allem steht. Diese Eigenschaften bemerke ich auf den ersten Blick. Man muss mit einer Webseite in wenigen Sekunden klar kommen können und wissen, wo man findet, was man sucht. Und natürlich will ich nicht ewig lange warten, bis die Seite geladen ist.

Richard

Dein Arbeitsgebiet ist also sehr facettenreich und beinhaltet verschiedene Aufgabenbereiche. Was würdest Du sagen, welche Kenntnisse benötigt man?

Richard Koncz

Wie ich schon erwähnt habe, ist der komplette Bereich extrem vielfältig. Um die Daten auszuwerten und die richtigen Zusammenhänge zu erstellen, braucht man jede Menge analytische Kenntnisse und Zahlenverständnis. Ein Pluspunkt ist auch, wenn man mit Excel gut klarkommt. Strukturelle und konzeptionelle Kenntnisse zusammen mit ein bisschen Kreativität sind sehr wichtig, um die richtigen Inhalte festlegen zu können. Natürlich sollte man aus der Sicht des Kunden denken, aber nicht unbedingt programmieren können. Doch ein allgemeines Verständnis und eine gewisse Affinität für Programmierung und HTML ist auf jeden Fall von Vorteil.

Richard

Beschäftigst Du Dich auch in Deiner Freizeit mit Social Media?

Klar, mein Interesse für Social Media geht tief, doch ich bin jetzt niemand, der pausenlos am Rechner sitzt und keine anderen Themen kennt. Ich mag gern andere Länder und Kulturen kennenlernen. So versuche ich immer während meiner Urlaube die typischen Hotels und Ziele zu vermeiden und AirBnB Unterkünfte zu buchen. Damit ist eher gewährleistet, dass man sich mit Einheimischen unterhalten und von Insider Tipps profitieren kann. Beispielsweise verbrachte ich letztes Jahr eine Woche in einer fremden Familie in einer Kleinstadt in Süd-Italien. Diese Erfahrung war sehr schön und beeindruckte mich. Außerdem wandere ich gerne – der Teutoburger Wald bietet sich hier einfach an.

Richard

Du sagtest, Dein Heimatland ist Ungarn. Welche Tipps hast Du für jemanden, der dieses Land besuchen möchte?

Richard Koncz

Mit Ungarn verbindet man natürlich gleich auch Budapest. Doch die Hauptstadt hat sich stark verändert und es ist leicht, dort Zeit zu verbringen, ohne etwas vom „echten“ Ungarn mitzukriegen. Deshalb denke ich, sollte man immer die einheimischen Leute fragen, welche Restaurants, Bars, Kneipen und Ausflüge empfehlenswert sind. So kann man dann auch schnell erfahren, welches der Unterschied zwischen deutschem und ungarischem Gulasch ist und am besten kein Gulasch sondern „disznópörkölt nokedlival” bestellen. Aber Vorsicht… Die ungarische Küche ist scharf und fettig.

Richard

Richard, vielen Dank für das interessante Interview und viel Erfolg bei Deiner Arbeit rund um Suchmaschinenoptimierung.

geschrieben von: Diana Jensen

Diana Jensen

Diana Jensen ist Marketing Campaign Manager bei GBS. In dieser Position steuert sie die Media- und Kampagnenplanung im Print- sowie Online-Bereich. Sie trägt zusätzlich die redaktionelle Verantwortung für den GBS Blog und GBS Newsletter.

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