Pascal Scholl: Ein kreativer Kopf bei GBS

Kundenwunsch trifft Design

Als Webdesigner bei GBS hat Pascal vor allem eine Aufgabe: Kundenwünsche mit den technischen Gegebenheiten „unter einen Hut“ zu bringen. So lautet die Devise: Von der Strategie zur Konzeption über die Kreation bis zur Entwicklung.

Pascal, seit wann bist Du bei GBS Junior Web-/Grafikdesigner?

Ich arbeite seit Anfang November 2014 hier, also seit einem halben Jahr.

Pascal

Web- und Grafikdesign klingt spannend. Ist es auch so?

Pascal Scholl

Klar, wenn man sich für diesen Designbereich interessiert, ist das sogar sehr spannend. Bei GBS erhält man tiefe Einblicke, vor allem in die technische Seite des Webdesigns, die man üblicherweise nicht bekommt.

Pascal

Welcher Weg führte Dich nach Deinem Studium zu GBS?


Bereits während meines Studiums und auch direkt bevor ich zur GBS kam, arbeitete ich freiberuflich als Webdesigner. Das war einerseits zwar „harte Kost“, aber gleichzeitig auch eine gute Erfahrung und die Bestätigung, dass ich mit meiner Berufswahl im Bereich Web- und Grafikdesign den richtigen Weg für mich eingeschlagen habe. Inzwischen ist es mir wichtig, bei einem erfolgreichen Unternehmen angestellt zu sein. Diese Sicherheit genieße ich jetzt.

Pascal

Wie verlief dein Einstieg in den Arbeitsalltag bei GBS? Welche Aufgabe musstest du als erstes meistern?

Pascal Scholl

Prima! Anfangs etwas ungewohnt, aber gut. Die Kollegen waren nett und sofort hilfsbereit. So konnte ich mich sehr schnell in alle Themen einarbeiten. Als erstes ging es darum, den Styleguide zu entwickeln, welcher die UI (User Interface) Spezifikationen für die GBS Produkte festschreibt.

Pascal

Wie bist du zu Deinem Beruf als Webdesigner gekommen?

Das hat sich bei mir relativ früh entwickelt, als ich bereits mit 10 Jahren erste Erfahrungen im Erstellen von Webseiten gemacht habe. Damals habe ich noch meinen Stundenplan erstellt. Dann wurden die Projekte immer umfangreicher. Bis ich schließlich angefangen habe, relativ große Communities zu erstellen. Ob diese Projekte dann auch so erfolgreich wurden, wie ich mir das vorher vorgestellt hatte, ist natürlich eine andere Sache.

Pascal

Was sind Deine Werkzeuge? Werden manche Dinge noch auf Papier gezeichnet?

Pascal Scholl

Für Grafiken benutze ich Adobe Photoshop und für Webseiten Adobe Dreamweaver. Bei Letzterem werde ich oft nach dem Grund gefragt, da es möglicherweise bessere Tools gibt. Die Antwort ist: Gewohnheit. Da ich sowieso nur die Code Ansicht benutze, spielt das eigentlich keine Rolle.

Papier benutze ich persönlich relativ selten. Sobald ich eine Idee für etwas Neues habe, kann es gut sein, dass ich mir eine kleine Skizze erstelle. Aber üblicherweise skizziere ich meine Ideen gleich in Photoshop.

Pascal

Kannst Du kurz beschreiben, wie aus einem Kundenwunsch ein fertiges Design wird? Wie lange dauert denn üblicherweise so ein Designprozess?

Normalerweise äußert der Kunde einen Wunsch und man versucht dann, nach mehreren Entwürfen und Änderungen, ein Designkonzept zu entwickeln. Bei GBS hält das Produktmanagement den Kundenkontakt und wir gleichen dann meine Aufgaben und Ideen entsprechend ab. Die Ideenbildung dauert dabei wesentlich länger als das Umsetzen an sich. Letzteres ist dann meist in 3-4 Stunden erledigt.

Pascal

Sieht man Werbung oder Zeitungen mit anderen Augen wenn man über den Design-Prozess Bescheid weiß?

Pascal Scholl

Klar. Ich denke mir bei Werbungen häufig „wie haben sie das wohl gemacht?“ und versuche das Design etwas zu „analysieren“. Das ist vor allem jedoch bei den „schlechten“ Werbungen ziemlich lustig.

Pascal

Ist es schwierig genau das zu designen, was der Kunde will?

Nicht immer, aber ich muss zugeben, ab und an schon. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich nach meinem Studium nicht selbstständig geworden bin. Vielleicht war es auch nur Zufall, aber während einiger Studentenjobs bei Startups habe ich ziemlich prägende Erfahrungen gemacht. Denn viele Kunden denken, ein Design sei innerhalb weniger Minuten entwickelt. Aus diesem Grund kann es dann auch vorkommen, dass ein komplettes Redesign verlangt wird und das Verständnis, warum dies nicht ohne Weiteres möglich ist, muss erst noch „diskutiert“ werden.

Pascal

Welche Designs sind momentan beliebt?

Seit einiger Zeit geht der Trend vor allem in Richtung Flat Design. Beim Flat Design handelt es sich um einen Style, der, wie der Name schon sagt, flach aussieht und alles verwirft, was einige Jahre vorher angesagt war: Schatten, 3D-Effekte, etc. Das alles wird nicht mehr verwendet.

Pascal

Was macht Dir besonders Spaß am Job?

Pascal an seinem ersten Arbeitstag im November 2014

Mir macht es Spaß, dass es immer wieder neue Dinge zu tun gibt, da sich auch die Produkte der GBS weiterentwickeln und sich der Zeit anpassen. Das Design darf dabei natürlich nicht auf der Strecke bleiben.

Pascal

Und was machst Du, wenn Du mal nicht arbeitest?

Ich bin oft mit Freunden unterwegs, mache gerne Sport und Musik. Lustigerweise „arbeite“ ich in meiner Freizeit auch, indem ich eigene Projekte – meistens Webseiten – vorantreibe. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und gehe gerne in die Natur.

Pascal

Pascal, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir weiterhin viel Kreativität beim Webdesign!

geschrieben von: Diana Jensen

Diana Jensen

Diana Jensen ist Marketing Campaign Manager bei GBS. In dieser Position steuert sie die Media- und Kampagnenplanung im Print- sowie Online-Bereich. Sie trägt zusätzlich die redaktionelle Verantwortung für den GBS Blog und GBS Newsletter.

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