Work-Life-Balance: Wenn der Job auch Spaß macht

Glück beginnt am Arbeitsplatz

Thank God it’s Monday

Zufriedene Mitarbeiter sind das Beste, was einem Unternehmen passieren kann, denn diese liefern einfach die besseren Ergebnisse. Sie sind motivierter, effizienter, leistungsfähiger und weniger krank. Unsere Arbeitswelt befindet sich im Wandel: Globalisierung, Digitalisierung, der Rückgang von erwerbsfähigen Personen aufgrund demografischer Entwicklung, Flexibilisierung – und dann ist da noch die Generation Y: die Generation, der nach 1980 Geborenen. Das sind die, denen es wichtig ist, dass Arbeit Spaß macht. Moment… Arbeit kann Spaß machen? Ja, muss sie sogar. Denn sie ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Arbeit kann jedoch nur Spaß machen, wenn Privat- und Berufsleben im Einklang – in Balance – sind. Und hier stoßen wir wieder auf die Generation Y, die Digital Natives, die arbeiten und leben wollen.

Die Generation Y: Wertewandel oder arbeiten um zu leben

Arbeit muss Spaß machen, sinnvoll sein und mitbestimmt werden Es wächst eine Generation heran, die andere Ansprüche hat. Eine Generation, die Aufgaben hinterfragt, Kritik äußert und selbstbewusst ist. Sie ist leistungsbereit, aber für sie muss Arbeit Spaß machen und sinnvoll sein. Sie sehen Arbeit nicht mehr nur als notwendiges Übel zur Finanzierung ihres Alltags. Arbeit muss ins Leben passen. Neben Familie, Freunden und Hobbys. Arbeit ist für die Generation Y die Chance zur Selbstentfaltung und fester Bestandteil eines glücklichen Lebens. Sinnlose Arbeit wird abgelehnt – warum auch bis spät nachts im Büro sitzen, wenn dies auch Samstag Morgen von zu Hause aus erledigt werden kann?

Was können wir daraus lernen? Wir brauchen keine Angst vor diesen Ansprüchen zu haben, sondern sie als Chance begreifen und daraus profitieren.

Fließender Übergang von Beruf und Freizeit: Risiko und Chance

Was ist eigentlich verkehrt daran, wenn beim Spaziergang im Wald plötzlich die Lösung für ein Problem einfällt? Smartphone gezückt, E-Mail versandt. Es heißt, die besten Ideen entstehen nicht unbedingt am Schreibtisch. Was manchmal im Büro mühsam ist und lange dauert, kann außerhalb der üblichen Routine minutenschnell erledigt sein. Die Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit werden fließender – auch, weil es Internet gibt. Es macht uns nicht unbedingt schlauer, leistungsfähiger oder kreativer. Aber es macht uns mobiler und ermöglicht uns Kommunikation in Echtzeit.

Allerdings kann nicht jeder mit dem fließenden Übergang von Beruf und Privatleben umgehen. Immer erreichbar zu sein heißt auch lernen, abschalten zu können. Wer den Ausgleich von Arbeit und Freizeit nicht in Griff bekommt, läuft Gefahr krank zu werden: Überarbeitung, Überlastung, Stress: Die Symptome reichen von Schlafstörungen bis hin zum Burnout. Das Ungleichgewicht von Arbeit und Freizeit zugunsten des Jobs ist dann nicht nur für Arbeitnehmer von Nachteil.

Der Weg zu glücklichen Mitarbeitern: An den Stellschrauben drehen

Unternehmen muss also daran gelegen sein, das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter zu achten und zu fördern. Sie sollten sich vertraut machen mit den neuen Spielregeln, wie z.B. der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit, mehr Eigenverantwortung und Mitbestimmung. All dies sind Kriterien, nach denen Unternehmen künftig von potentiellen Mitarbeitern ausgewählt werden. Berücksichtigt man den demografischen Wandel und der damit einhergehende Arbeitskräftemangel, wird sich Spaß an Arbeit über kurz oder lang zum Entscheidungskriterium für ein Unternehmen entwickeln. Ganz nach dem Motto: „Such dir eine Arbeit, die du liebst – dann brauchst du keinen Tag im Leben mehr zu arbeiten.“ (Konfuzius).

Auf die Balance kommt es an

Arbeit muss ins Leben passen Balance zwischen Beruf und Freizeit finden, muss zwar jeder selbst, eine exakte 50:50 Regelung von Arbeit und Privatleben wird sich vermutlich ohne Weiteres kaum finden lassen. Tatsächlich kommt es nicht darauf an, alles unter einen Hut zu bringen, sondern vielmehr eine gesunde Mischung zu finden. Für ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben ist jedoch die Erholung nach Feierabend wichtig. Dafür muss sich jeder selbst ein paar Regeln auferlegen. Arbeitgeber können mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen.

Einerseits ergeben sich Möglichkeiten in technologischer Hinsicht durch geschicktes E-Mail-Management oder andererseits durch eine flexiblere Arbeitszeitregelung, wie die Einführung von Arbeitszeitkonten und der Möglichkeit vom Home Office aus zu arbeiten. Auch sozialkompetente Mitarbeiterführung sollte thematisiert werden. Denn Leistungsfeedbacks, Anerkennung oder Förderung der Weiterbildung motivieren ungemein.

Tipps für eine erfolgreiche Work-Life-Balance

  • Das Smartphone einfach einmal ausschalten – zumindest nach Feierabend.
    Niemand muss ständig erreichbar sein, schon gar nicht in seiner Freizeit. Und mal ehrlich: was entgeht uns denn, wenn wir mal nicht auf den x-ten „schlauer-spruch-post“ bei Facebook reagieren?
  • Prioritäten setzen – Nicht alle Aufgaben, die wichtig sind, sind auch dringend. Oder sind die Häkchen für erledigte Aufgaben wichtiger als die dafür geopferten Familienabende? Und wenn´s gar nicht anders geht: Privates als Termin aufnehmen und das Sportturnier des Jüngsten oder den Kinobesuch mit der besten Freundin fest im Terminkalender einplanen!
  • E-Mail Flut bändigen – Es gibt verschiedene Zeitfresser im Job. Einer davon sind sicherlich E-Mails und firmeninterne Messenger. Auch hier gibt es verschiedene Technologien und Konzepte. Wir favorisieren beispielsweise ein ausgeklügeltes Abwesenheitsmanagement und zeitgesteuertes Regelwerk, welches dafür sorgt, dass eingehende E-Mails außerhalb der Arbeitszeiten automatisch zurückgehalten und erst am nächsten Arbeitstag an die Mitarbeiter zugestellt werden. Wer es gar nicht sein lassen kann: Es besteht auch die Möglichkeit, nur E-Mails mit hoher Dringlichkeit oder von bestimmten Absendern an den Empfänger weiterzuleiten.
  • Abstand gewinnen – Wenn sich Stress bemerkbar macht, ist es mit dem Spaß vorbei. Es ist zwar nicht immer leicht, Arbeit Arbeit sein zu lassen, aber die „Runde um den Block drehen“ hilft wirklich, den Kopf frei zu bekommen. Und wenn der eine den Kopf beim Sport frei bekommt, tut es der andere eben beim Volkshochschulkurs – jeder nach seinem Gusto!

Fazit

10 Tipps für mehr Work-Life-Balance

LesetippWie Sie Ihre E-Mail Flut bändigen, erfahren Sie in unserem kurzen Ratgeber.

Arbeit ist ein wichtiger Teil des Lebens. Wichtig: Mit Sicherheit ja. Das wichtigste: Nein. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben macht Menschen glücklich und zufrieden – und damit letztlich auch gesund und leistungsfähig im Job. Glück und Karriere: Das ist kein Widerspruch. Privat- und Berufsleben sollte im Gleichgewicht sein. Deshalb sind Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gefragt, Maßnahmen zu ergreifen, die beide Welten in Einklang bringen und dafür sorgen, dass die Erholung nach Feierabend nicht zu kurz kommt.

Was tun Sie für Ihre Work-Life-Balance? Wie stehen Sie zum Thema: Arbeit macht Spaß? Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen.

geschrieben von: Diana Jensen

Diana Jensen

Diana Jensen ist Marketing Campaign Manager bei GBS. In dieser Position steuert sie die Media- und Kampagnenplanung im Print- sowie Online-Bereich. Sie trägt zusätzlich die redaktionelle Verantwortung für den GBS Blog und GBS Newsletter.

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