Die Zeit des „Social CIO“ ist gekommen!

Collaboration 2.0: Der CIO spielt die Musik

Sperrige Kommunikationssysteme haben ausgedient

Von abgeschotteten Systemen müssen sich Firmen in Zukunft verabschieden. Nur so kann unternehmensintern schneller und effektiver zusammen gearbeitet werden. Es ist in vielen Unternehmen eine kleine Kulturrevolution: Die Durchdringung von Unternehmen mit Enterprise 2.0 hat in den letzten Jahren stark zugenommen und wird auch weiterhin steigen. Durch Teamwork in Communities und virtuellen Arbeitsräumen vernetzt sich das Wissen. Fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppen, z. B. in Form von Projektcommunities, sind im Unternehmensalltag zu finden. Das Social Business verändert die Art der Zusammenarbeit und damit einhergehend die betrieblichen Prozesse nachhaltig – ebenso aber die IT. Schließlich sind Evaluation, Integration und der Betrieb von Social Business Plattformen und Applikationen entscheidende Faktoren für die Realisation der Collaboration 2.0 in Unternehmen. Erstaunlich ist angesichts dessen, dass die interne IT beziehungsweise der CIO in Sachen Social Business oft außen vor bleibt. Das ergab eine Umfrage der Pierre Audoin Consultants unter Fachbereichsverantwortlichen von mittelständischen und großen Unternehmen.

Alleingänge der Fachbereiche sind passé

Knowhow wird geteilt Vielfältige Herausforderungen des Arbeitsalltages können durch kollaborative Zusammenarbeit bewältigt, eine zentrale Wissensbasis geschaffen, Ideen durch schnelle und transparente Kommunikation in einem Bruchteil der sonst benötigten Zeit diskutiert und abgestimmt werden. Die Nutzung von Business Collaboration in Projekten ergänzt Projektmanagement und -arbeit dort, wo klassische Methoden kaum oder gar nicht greifen. Besonders auch dort, wo E-Mail heute das meist genutzte Werkzeug zur Kooperation und Kommunikation darstellt. Doch Alleingänge der Fachbereiche sowie des Managements sind an der Tagesordnung. Dies hat natürlich negative Folgen, da in einem Unternehmen verschiedene Einzelsysteme entstehen. Ein ganzheitliches Social Business Konzept aufbauend auf einer einheitlichen IT-Plattform fehlt, so dass Datensilos und Sicherheitslücken entstehen können. Zudem entfällt in solchen Fällen eine Integration der Applikationen in bestehende Systeme wie dem CRM und damit ein echter Mehrwert, den Social Business Lösungen bieten.

Fazit

Collaboration 2.o? Jetzt!

LesetippUnternehmen investieren vermehrt in Lösungen, welche die Zusammenarbeit verbessern. Lesen Sie mehr darüber, wie nahezu alle Fachbereiche von der Einführung einer Social Business Plattform profitieren: Social Business: Mehr als nur ein IT-Projekt

Unternehmen sollten dem CIO beziehungsweise ihren IT-Verantwortlichen die „Orchestrierung“ bei der Umsetzung von Social Business-Projekten überlassen. Er empfiehlt der Geschäftsführung die entsprechende IT-seitige Strategie, und zwar auf Basis der Unternehmensstrategie, dem verfügbaren Budget und den Anforderungen der Fachabteilungen. Hierzu integriert er Schlüsselpersonen von Fachbereichsseite wie beispielsweise der Produktentwicklung in das Vorhaben, um nicht zuletzt auch spezifische Social Business Applikationen oder Schnittstellen zu bestehenden Systemen zu schaffen. Im Ergebnis ziehen alle Beteiligten – CIO, Management und Fachabteilungen – an einem Strang.

Und es ist diese Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Playern im Unternehmen, die die Grundlage für eine erfolgreiche Collaboration 2.0 im Betrieb sorgt und auch den hohen Anforderungen an die Sicherheit sowie Integration von Social Business Lösungen Rechnung trägt.

 

Haben Sie in Ihrem Unternehmen bereits mit der Umsetzung von Social Collaboration begonnen? Über Kommentare und weitere Anregungen freue ich mich.

geschrieben von: Diana Jensen

Diana Jensen

Diana Jensen ist Marketing Campaign Manager bei GBS. In dieser Position steuert sie die Media- und Kampagnenplanung im Print- sowie Online-Bereich. Sie trägt zusätzlich die redaktionelle Verantwortung für den GBS Blog und GBS Newsletter.

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