Besser zusammenarbeiten, aber wie?

Von der Collaboration zur Shareconomy

Mittlerweile gibt es zahlreiche Hilfsmittel, um die Zusammenarbeit in Unternehmen zu verbessern – beginnend bei Instant Messaging, über Video Conferencing Tools, Content Management Systemen bis hin zu Social Business Plattformen. Diese Lösungen weisen uns Wege in die Zukunft.

Verbindlich, flexibel, agil!?

Vernetzung von Mitarbeitern Woher wir kommen, ist meist klar: E-Mail war und ist noch immer ein wichtiges Werkzeug. Gerade, wenn es um die Verbindlichkeit der Kommunikation und deren Dokumentation geht, ist E-Mail auch mein Favorit. Doch jenseits dieser Themen, stehen Anforderungen im Raum, die auch eine weitere Form der Kommunikation und damit der Zusammenarbeit notwendig machen: Ich möchte flexibel, produktiv und agil sein. Doch erst mal einen Schritt zurück…wie schaut mein heutiger Arbeitstag aus? Ich erhalte zahlreiche E-Mails, welche ich mit IBM Notes bearbeite und ablege. Ein automatisiertes E-Mail-Management hat bereits dafür gesorgt, dass die Inhalte Spam- und Virenfrei sind und archiviert wurden. Doch die Flut der Informationen bleibt und nicht jede E-Mail ist es wert geschrieben worden zu sein. Dann plötzlich öffnet sich ein Fenster und erinnert mich an einen Termin. Kurz bevor das Meeting startet, stimme ich mit einem Kollegen finale Details über unsere Instant Messaging Lösung Sametime ab. Den letzten Stand der Dinge unserer Arbeit hole ich mir aus unserer gemeinsamen Dokumentendatenbank.

Social Business im Alltag

Social Business im Einsatz Und jetzt verändert das, was auf silicon.de unlängst von Joachim Haydecker als Luxus bezeichnet wurde – nämlich der Einsatz von Social Business, das beschriebene Szenario und damit meine Arbeitswelt. Ich stimme dem Artikel in vielen Punkten zu, denn ich arbeite in einem Unternehmen, welches das Potential von Blogs, Wikis und Communities im Unternehmen (a.k.a. IBM Connections) bereits zu nutzen beginnt. Das eingangs beschriebene Szenario, alle Inhalte über E-Mail zu teilen, weicht einer neuen Form der Zusammenarbeit. Ein Grund dafür ist, dass sich ein großer Teil unserer Arbeit tagtäglich in dynamischen Teams und Projekten abspielt. Social Business verspricht diese Agilität mit dem Networking Gedanken perfekt zu unterstützen und gewährt allen Teammitgliedern Zugriff auf die relevanten Inhalte. Egal ob Dateien, Lesezeichen, Dokumente oder Prozesse – alles ist unter einer Oberfläche vereint.

Shareconomy vom Kunstwort zur Realität

Potentiale erschließen…

Als Herausforderung bleibt, diese Werkzeuge sinnhaft einzusetzen. Jeder sollte für sich entscheiden, welche Informationen konkrete Mehrwerte für andere Mitarbeiter bringen und wie das persönliche Netzwerk intelligent erweitert werden kann. Für mich ist beruhigend zu wissen, dass ich jetzt Ansprechpartner konkreter adressieren kann und Inhalte effizienter teile. Passend zu diesem Thema hat heute der Bitkom eine Studie unter dem Titel „Einsatz und Potentiale von Social Business“ veröffentlicht. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass sich diese neuen Technologien positiv auf die Kommunikation und Zusammenarbeit auswirken.

Das Teilen von Informationen im Unternehmen ist damit ein nicht mehr wegzudenkender Aspekt bei der Bewältigung von Aufgaben jeder Komplexität. In Gesprächen mit Mitarbeitern aus anderen Unternehmen stelle ich fest, dass die Entwicklung zur „Shareconomy“ auf dem Vormarsch ist. Das erst kürzlich zur CeBIT 2013 geprägte Kunstwort ist längst kein Hype mehr, sondern Realität. Langsam aber stetig. Noch nicht in allen Bereichen, aber mit messbaren Ergebnissen. Genau jetzt ist ein optimaler Zeitpunkt damit anzufangen. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

geschrieben von: Andreas Bannenberg

Andreas Bannenberg

Andreas Bannenberg studierte an der Universität Paderborn Philosophie, Geschichte und Medienwissenschaften und schloss sein Studium als Magister in Philosophie ab. Im Marketingteam der GBS PAVONE ist er verantwortlich für die Competence Center Portal & BPM und Mobility sowie die Bereiche SEO und Social Media Marketing.

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