Apps: Vom Freizeitspaß zur Geschäftsanwendung

Der Aufstieg der App

Wahnsinn! Es gibt nahezu 4 Millionen Apps

Das Geschäft mit mobilen Applikationen auf Smartphones und Tablets boomt. Die Nase vorn haben zwar noch immer Apps für Endkunden: So zählen beispielsweise Apps mit Wetteraussichten oder Live-Ticker für Sportereignisse zu den meist genutzten mobilen Anwendungen im Privatbereich. Und auch Gesundheits- oder Fitness-Apps in Verbindung mit Wearable Devices und Fitnessarmbänden haben derzeit Hochkonjunktur.

Nach und nach setzen sich aber auch immer mehr Apps für Geschäftskunden, sogenannte B2B-Apps, durch. IT-Riesen wie IBM, SAP, Microsoft oder Salesforce haben den Markt für sich entdeckt und preschen mit ungeahnter Geschwindigkeit vor. Über die notwendige Erfahrung, mobile Geschäftsanwendungen mit den jeweiligen IT-Systemen von Unternehmen zu verknüpfen, verfügen sie hinreichend.

Mobile Apps: Wie alles begann

Der App-Berg wächst unermüdlich Es war im Sommer 2007, als Apple sein iPhone auf den Markt brachte. Zunächst liefen darauf noch keine Programme anderer Anbieter. Ein Jahr später beugte sich der kalifornische Computerbauer dem Druck der Nutzer und führte sein Store-Konzept ein: Der App-Store war geboren. Seitdem dürfen Entwickler ihre Kreationen dort wie in ein weltweites Schaufenster einstellen – gegen eine saftige Provision versteht sich. Nur einige Monate danach eröffnete auch Google seinen App Store, Google Play. Der hieß damals übrigens noch Android Market. Heute sind in den App-Stores von Apple und Google jeweils etwa 1,5 Millionen Programme verfügbar. Im Windows Phone Store sind es 340.000, in der Blackberry World etwa 130.000.

B2B-Apps machen 2017 die Hälfte des Gesamtumsatzes aus

Laut US-Marktforschern von Gartner wurden 2014 weltweit in App Stores etwa 35 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Rund 20 Prozent davon, so schätzen die IT-Analyseanbieter Avispador, sollen auf mobile Apps für Geschäftskunden entfallen. Bereits in diesem Jahr soll der Anteil bereits bei 30 Prozent liegen, wobei der Gesamtumsatz auf 45,4 Milliarden Dollar geschätzt wird. 2017 wird der Business-Anteil voraussichtlich auf über 50 Prozent von den dann mehr als 76 Milliarden Dollar ansteigen.

IBM und Apple: Eine (noch junge) Erfolgsstory

Allein im Mai 2015 wurden 39.993 neue Apps von Entwicklern eingereicht Es ist also kaum verwunderlich, dass auch die „Großen“ ins Geschäft drängen. Die Überraschung war zunächst groß, als 2014 IBM und Apple ihre Zusammenarbeit bekanntgaben. Bereits zum Jahresende erschienen die ersten Business-Apps von IBM, die speziell für Apples Plattform iOS entwickelt wurden. Allein 22 Business-Apps hat IBM bis dato auf den Markt gebracht – einfache, aber wirksame Werkzeuge für mehr Kundenzufriedenheit. Eingesetzt werden sie von 50 Unternehmen verschiedener Branchen wie Banken, Versicherungen, Einzelhändlern und Industrieunternehmen, darunter auch Global Player wie Air Canada und Citigroup.

Mit Apps E-Mails überall und jederzeit im Griff

Und auch wir bei GBS treiben den Ausbau unserer mobilen Apps stetig voran. Mit den iQ.Suite Apps für iOS und Android haben Anwender der beiden führenden mobilen Plattformen jederzeit Zugriff auf die wichtigsten Funktionen unserer E-Mail-Managementlösung. Mit einem Quarantäne- oder Abwesenheitsmanagement von unterwegs erleichtern wir Endanwendern die tägliche Arbeit wesentlich. So steuern Mitarbeiter beispielsweise mobil das Abwesenheitsmanagement ihrer E-Mail-Kommunikation mit der iQ.Suite Clerk App. Bei Krankheit oder Urlaub können sie eine Abwesenheitsnotiz auf Smartphone oder Tablet aktivieren – ohne dafür im Unternehmen am Arbeitsplatz sein zu müssen. Anwender der iQ.Suite Module Watchdog und Wall können jederzeit und überall die iQ.Suite Quarantäne via App auf ihren mobilen Endgeräten verwalten und beispielsweise E-Mails aus der Quarantäne in den Posteingang zustellen oder eigene Black- und Whitelists pflegen.

Apps kinderleicht selbst erstellen

3,7 Millionen Apps stehen zur Verfügung Noch einen Schritt weiter sind wir mit dem GBS AppDesigner gegangen, unserer Lösung zur Erstellung moderner Web-Anwendungen. Der GBS AppDesigner versetzt Mitarbeiter aus Fachabteilungen in die Lage moderne, plattformunabhängige Anwendungen in kürzester Zeit intuitiv zu erstellen. Und zwar ohne Programmierkenntnisse in einem Bruchteil der Zeit klassischer Entwicklungsverfahren. Ganz gleich, ob es sich dabei um gänzlich neu erstellte Webanwendungen handelt, oder ob bereits vorhandene Desktop-Anwendungen zeitgemäß auch auf dem mobilen Endgerät laufen sollen. Die Einsatzmöglichkeiten des AppDesigners sind dabei unglaublich vielfältig: beliebte Szenarien sind beispielsweise Anwendungen für den Kundenservice, den Produktsupport und die Bearbeitung von Serviceaufträgen oder für das Handling von Beschaffungs-, Lizenz- oder Weiterbildungsanträgen. Einmal erstellt, sind alle Anwendungen sofort lauffähig auf Smartphones und Tablet-PCs mit Apple iOS und Google Android.

Fazit

Smartphones und Tablets gehören längst zum Berufsalltag. Die Zukunft von Business-Apps hat aber gerade erst begonnen: Einerseits erwarten Mitarbeiter schnell und einfach Dienstreisen zu organisieren, mit externen Dienstleistern zu chatten oder sich unterwegs die interaktive Produktpräsentation anzeigen zu lassen oder statistische Auswertungen zu lesen – eben ganz genau so, wie sie es von ihren privaten Apps gewohnt sind. Andererseits wollen auch immer mehr Unternehmen die mobilen Endgeräte ihrer Mitarbeiter mit geeigneten Applikationen ausstatten, da die Miniprogramme für eine höhere Effizienz und Produktivität sorgen, wenn der Mitarbeiter jederzeit ortsunabhängig arbeiten kann. Der Bedarf an sauber programmierten Apps, die den Anforderungen der Anwender entsprechen und auf die Unternehmensziele abgestimmt sind, ist also definitiv groß.

geschrieben von: Robert Becker

Robert Becker

Robert Becker ist bei GBS als Product Manager Security & Collaboration tätig. Hier verantwortet er die Verbindung der Produktwelten und ist gleichzeitig Schnittstelle zwischen Produktmanagement, Sales und Marketing.

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