GBS AppDesigner: Von der Idee zum Produkt

Die Welt ist social

Bisher war die Entwicklung von Anwendungen den IT-Abteilungen vorbehalten. Doch in Zeiten, in denen neue Formen der Zusammenarbeit, wie beispielsweise Social Business, an Bedeutung gewinnen, treten auch neue Möglichkeiten der Anwendungsbereitstellung in den Fokus. Vor diesem Hintergrund entstand bei uns die Idee für den GBS AppDesigner, den wir zur CeBIT 2013 erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Die bisherige Resonanz bescheinigt dem Produkt eine hohe Relevanz bei Kunden und Interessenten. Ein Blick in den Markt verschafft Aufklärung, warum das so ist.

Ein Markt im Umbruch

Der IT-Markt ist ein sehr dynamischer Markt, der mittlerweile nicht mehr nur Einfluss auf IT-Abteilungen, sondern auch auf Fachabteilungen nimmt. So können diese Abteilungen inzwischen ihre Prozesse selbständig gestalten und ihr Wissen gezielt einbringen. Doch um diese Entwicklung in Unternehmen gewinnbringend umzusetzen, fehlte es bisher an Werkzeugen, die dies tatsächlich bewerkstelligen können.

Social Business Plattformen sind dafür die perfekte Basis und verfügen über zahlreiche Funktionen, die die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern verbessern. Betrachtet man IBM Connections bzw. Microsoft SharePoint als zentralen Arbeitsbereich eines Anwenders, so liegt es nahe, in diesen auch Geschäftsanwendungen zu integrieren. Damit lassen sich diese Plattformen nicht nur aufwerten, sondern ihr Mehrwert wird durch eine gut integrierte Geschäftsanwendung für das Unternehmen erst spürbar.

Doch der Einsatz und die Bereitstellung von Anwendungen waren in diesem Kontext eher limitiert oder nicht vorhanden. Ein Blick auf die Anforderungsliste von Unternehmen zeigt aber, dass Lösungen nicht nur integriert, sondern auch plattformübergreifend zur Verfügung stehen sollen. Die Architektur einer modernen Lösung zur Anwendungserstellung muss so beschaffen sein, dass verschiedenste Plattformen,  unterschiedlichste Middleware und Endgeräte berücksichtigt werden können – wichtige Punkte, die während der Entwicklung unserer Lösung auf der Agenda standen. 

Den Fachanwender einbinden

Kleine Workflows sind für Anwender oft entscheidend Den schnellsten Nutzen bringen meist Fachanwendungen, die tägliche Aufgaben unterstützen und so für mehr Produktivität sorgen. Doch oft stehen diese Anwendungen nicht im Fokus von IT-Abteilungen, da sie nicht zu den geschäftskritischen Anwendungen zählen und Ressourcen in Projekten mit hohen Prioritäten und geschäftlicher Relevanz gebunden sind. Doch für Mitarbeiter aus Fachabteilungen sind gerade diese immer wiederkehrenden Aufgaben maßgeblich und verlangen nach einer Lösung. 

Hier setzt der GBS AppDesigner an. Wir haben das Produkt mit dem Wissen im Kopf entwickelt, dass ein „typischer“ Fachanwender ohne Programmierkenntnisse eine solche Entwicklungsumgebung bedienen können sollte. Er muss daher in die Lage versetzt werden, eine Anwendung möglichst intuitiv zu erstellen und mit einem einfachen Workflow zu hinterlegen, der die wichtigsten Arbeitsschritte abbildet. Im Ergebnis können nicht nur neue Anwendungen bereitgestellt, sondern zugleich bestehende Applikationen modernisiert werden. Die Entwicklung und Bereitstellung solcher Anwendungen erfolgt somit im Self Service durch Fachanwender – zentral gesteuert und verwaltet durch die IT-Abteilungen.

Social meets Mobile

Die auf diese Weise erstellten Web-Anwendungen generieren sofortigen Mehrwert für Mitarbeiter, da sie nicht nur schnell im Browser einsatzfähig sind, sondern auch über bekannte Web-Mechanismen leicht bedienbar sind. Damit treiben Fachabteilungen die Prozessoptimierung im Unternehmen auf mehrfache Weise voran. Sie reduzieren die Entwicklungs- und Implementierungszeit von Anwendungen auf ein Minimum.

Beispielanwendung für Bahn Card Beantragung Doch damit nicht genug. Denn nicht nur die zunehmende Verbreitung von Social Business ist ein treibendes Element. Auch der wachsende Einsatz von Mobilgeräten, wie Smartphones und Tablets, musste bei der Entwicklung einer solchen Lösung berücksichtigt werden. Deshalb haben wir bereits sehr früh damit begonnen, Mobility Konzepte zu integrieren. Das heißt, die via Drag & Drop erstellten Social Business Anwendungen können bereits bei der Erstellung auf ihre Mobil-Tauglichkeit hin entwickelt und getestet werden. Damit sind diese Anwendungen nicht nur im Web-Browser, sondern auch auf mobilen Endgeräten einsatzfähig und schließen damit die Lücke zur mobilen Arbeitswelt.

Fazit

Die neuen Möglichkeiten beim Einsatz von Social Business im Unternehmen sind faszinierend. Social Business Plattformen sind dabei die Türöffner in die neue Welt und geben Fachabteilungen im Zusammenspiel mit einer intuitiven Anwendungsentwicklung einzigartige Möglichkeiten an die Hand. Dabei sind die Einsatzszenarien von Social Apps breit gefächert – beginnend bei der Beantragung von Software oder Zugängen, der Erstellung von Anwendungen für interne Prozesse, über unternehmensweites Reklamationsmanagement, bis hin zur Erfassung von Leasingverträgen mit integrierter Ablaufkontrolle, um nur einige Beispiele zu nennen.

geschrieben von: Andreas Bannenberg

Andreas Bannenberg

Andreas Bannenberg studierte an der Universität Paderborn Philosophie, Geschichte und Medienwissenschaften und schloss sein Studium als Magister in Philosophie ab. Im Marketingteam der GBS PAVONE ist er verantwortlich für die Competence Center Portal & BPM und Mobility sowie die Bereiche SEO und Social Media Marketing.

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