Social Business: Mehr als nur ein IT-Projekt

Unternehmen profitieren von Social Business

Die Ära des Social Business ist angebrochen…

Das globale Netzwerk aus Personen wird immer digitalisierter, vernetzter und intelligenter. Die Gesellschaft öffnet sich dem sogenannten „Social Computing“ und Unternehmen erleben den Anbruch einer neuen Ära – die Ära des Social Business. Nachdem das Internet die Art und Weise von Kaufen und Verkaufen für immer verändert hat, markiert die Integration von Social Computing in die Unternehmen von Heute eine weitere enorme Veränderung. Unternehmen, die sich erfolgreich in Social Business Organisationen wandeln, können einen enormen Mehrwert daraus generieren – dazu zählen die Fähigkeit die Beziehung zu Kunden zu verbessern, die Effektivität der Mitarbeiter zu steigern und Produkt- sowie Service-Innovationen zu fördern.

Was bedeutet es, ein Social Business zu sein?

Fachabteilungen profitieren von Social Business Vor allem bedeutet Social Business eine Veränderung im Hierarchiedenken, in der Unternehmenskommunikation und in der Transparenz. Aus diesem Grund sollten möglichst viele Fachbereiche, der Betriebsrat und die Geschäftsführung von Anfang an mit im Boot sein, um eine maximale Anzahl an Mitstreitern für den Wechsel im Unternehmen zu gewinnen. Denn zukünftig können nahezu alle beteiligten Fachbereiche im Unternehmen von einem Social Business Ansatz profitieren.

Anbei ein paar Beispiele:

  • Unternehmenskommunikation – Keine One-Way Kommunikation mehr wie bei klassischen Kommunikationskanälen E-Mail oder Intranet. Auch Redaktionsabläufe werden vereinfacht.
  • Personalabteilung – Weiterbildungsmaßnahmen durch Online Communities werden unterstützt, ein modernes Arbeitsumfeld bereitgestellt und neue Mitarbeiter schneller und unkomplizierter integriert.
  • Vertrieb – Communities zum Teilen von Best Practices aus dem Vertrieb helfen Erfolge zu replizieren und den Umsatz zu steigern. Die Möglichkeit, Produktinformationen an einem Platz zu finden und direkt Fragen stellen zu können, vereinfacht das Einführen neuer Produkte.
  • IT-Abteilung – Einbeziehung der Mitarbeiter bei End-User Themen. Beispielsweise helfen sich Anwender gegenseitig bei Fragen zu Mobilgeräten in einer Community. Auch vermindern Tips und Tricks Communities bei der Einführung neuer Software erheblich den Supportaufwand.
  • Betriebsrat – Hat genau wie alle anderen Bereiche im Unternehmen meist nur eine One-Way Kommunikation mit den Mitarbeitern. Hier wäre eine Community für alle Mitarbeiter vorstellbar, die als Diskussionsplattform für die neuesten Infos vom Betriebsrat genutzt werden könnte. Aber auch eine Betriebsrat-interne Community hilft, in der alle Fragestellungen erörtert werden können.

Auf den Blickwinkel kommt es an

Für diese breite und facettenreiche Aufstellung im Projektteam spricht auch eine Erkenntnis aus dem Crowdsourcing: Zahlreiche Problemlösungen und Innovationsansätze werden nicht von Fachspezialisten gefunden, sondern in vielen Fällen von fachfremden Anwendern aufgezeigt. Dieser ungetrübte Blick aus einem anderen Blickwinkel kann ein Problem auf die einfachste Art und Weise lösen.

Ebenfalls wichtig bei der Einführung einer Social Business Lösung im Unternehmen ist die Integration in die bereits bestehende Systemlandschaft, um den Mitarbeitern den Umgang zu erleichtern, mit der neuen Arbeitsweise umzugehen. So sollten die sozialen Netzwerk Lösungen dort erscheinen, wo der Nutzer sich aufhält; sei dies im E-Mail-Client oder in den Office Anwendungen, aber vor allem auch im mobilen Umfeld. Genauso sollten sich die gewohnten Arbeitsmittel in die Social Business Lösung integrieren lassen.

Nähere Infos zum Thema können Sie hier nachlesen.

geschrieben von: Barbara Koch

Barbara Koch

Barbara Koch arbeitet seit 2001 für IBM Deutschland. In ihrer Rolle als
Leader Social Business ist sie für die Produkte IBM Connections sowie IBM
Docs verantwortlich und berät deutschlandweit und branchenunabhängig Kunden
bei der Entscheidungsfindung im Bereich Social Business.

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1 Kommentar

  1. Sehr lesenswertes Artikel. Social Business ist in letzter Zeit wirklich ein unzertrennlicher Teil des Wirtschaftslebens geworden. Nach der Einführung von neuer Kommunikationstechniken in meinem Unternehmen habe ich den positiven Einfluss sofort empfunden und bin schon fest überzeugt, dass das Business ohne Social Computing quasi undenkbar ist.

    Liebe Grüße
    Markus

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