Work-Life-Balance

Mit dem Begriff wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben beschrieben. Bei der Work-Life-Balance kommt es nicht so sehr darauf an, Job und Familie unter einen Hut zu bringen, sondern darum, eine gesunde Mischung zu finden.

Die Arbeitswelt unterliegt einem Wandel. Einerseits muss Arbeit heute Spaß machen, immerhin ist sie ein wichtiger Teil unseres Lebens. Sie kann jedoch nur Spaß machen, wenn Privat- und Berufsleben im Einklang – in Balance – sind.

Andererseits sind die Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit fließender geworden. Ein Grund sind moderne Kommunikationsmittel wie Handy und Internet: Nach Feierabend sind wir noch für Chef, Kunden und Kollegen erreichbar und nutzen dafür auch mal das Internet, das Smartphone oder den Firmenwagen für private Zwecke. Nicht jeder kann mit dieser Always-On-Mentalität umgehen. Wer es nicht schafft abzuschalten, läuft Gefahr krank zu werden: Wenn Überarbeitung und Stress zu Schlafstörungen und sogar zum Burnout führen, herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zugunsten des Jobs.

Für ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben ist die Erholung nach Feierabend wichtig. Dafür müssen sich Arbeitnehmer wie Arbeitgeber ein paar Regeln auferlegen.

Arbeitgeber können mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen, beispielsweise durch Möglichkeiten in technologischer Hinsicht (geschicktes E-Mail-Management) oder durch eine flexiblere Arbeitszeitregelung (Einführung von Arbeitszeitkonten) und der Möglichkeit vom Home Office aus zu arbeiten.

Arbeitnehmer, die das Smartphone nach Feierabend auch mal ausschalten, die sich Prioritäten in der Aufgabenerledigung setzen, sich weniger wichtige Dinge für den nächsten Tag aufheben und stattdessen Familien- oder Freunde-Abende einplanen, die Pausen einlegen – gern auch mal die vielzitierte eine Runde um den Block drehen – sind auf einem guten Weg ihre persönliche Work-Life-Balance zu finden.

geschrieben von: Richard Koncz

Richard Koncz

Richard Koncz ist im Marketingteam der GBS verantwortlich für die Bereiche Webseiten-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media.