Trojaner

Ein Trojanisches Pferd – kurz: Trojaner – ist ein Transportmittel für Schadprogramme. Trojaner gehören zur Familie der Malware.

Ein Trojaner arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie das Trojanische Pferd aus dem griechischen Heldenepos: Wie einst die Griechen ihre Soldaten im Bauch eines hölzernen Pferdes nach Troja einschleusten und so den Krieg für sich entschieden, birgt eine vermeintlich nützliche Software in sich einen tückischen Schädling.

Trojaner gelangen in der Regel durch Download oder über eine E-Mail auf PC, Laptop oder Smartphone und müssen nun aktiv ausgeführt werden, um sich zu installieren. Einmal gestartet, installiert der Trojaner das Schadprogramm unbemerkt auf dem Zielrechner und sorgt dafür, dass dieses auch unabhängig läuft. Das kann beispielsweise eine Spionage-Software sein, die Passwörter und Datenbestände ausspioniert und an den Angreifer übermittelt, oder ein Schadcode, der die Systemkonfiguration verändert, beeinträchtigt oder löscht. Trojaner können Backdoor-Programme beherbergen und installieren – ein Eindringling kann sich dann über das installierte Backdoor-Programm, nicht über den Trojaner selbst, direkten Zugriff auf den angegriffenen Rechner verschaffen.

Man unterscheidet zwischen Trojanern, die das Schadprogramm direkt mitbringen und solchen, die das Schadprogramm erst aus dem Internet laden.

geschrieben von: Richard Koncz

Richard Koncz

Richard Koncz ist im Marketingteam der GBS verantwortlich für die Bereiche Webseiten-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media.