Industrie 4.0

Industrie 4.0 beschreibt die Verzahnung von Produktion und IT. In der vierten industriellen Revolution bestimmen nach der Dampfmaschine, dem Fließband für die Massenproduktion sowie der Automatisierung durch Elektronik und IT jetzt intelligente Fabriken unsere Zukunft.Als zentrales Thema der Digitalen Agenda der Bundesregierung ist Industrie 4.0 ein typisch deutscher Begriff. In den USA sowie in Asien ist er völlig unbekannt.

Die Grundlage der Industrie 4.0 bilden digitale und miteinander vernetzte Systeme. Dank ihrer Hilfe kommunizieren Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte miteinander. Die Wertschöpfungskette, die alle Phasen eines Produktlebenszyklus´ einschließt, soll sich mittels Big Data Lösungen selbst organisieren und optimieren. Hierfür bedient sich die Industrie unter anderem drahtloser Netze, intelligenter Objekte, Sensorik und Aktorik – allesamt Techniken, die auch beim Internet der Dinge Anwendung finden.

Ziel der Industrie 4.0 ist es, die Produktion effizienter und flexibler zu gestalten. Kundenwünsche sollen von der Produktidee bis hin zum Recycling einschließlich verbundener Dienstleistungen mitgedacht und maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produziert werden. Es geht aber auch darum, Produktionskosten zu senken, wenn die gesamte Wertschöpfungskette optimiert wird. Beispielsweise wenn Unternehmen in Echtzeit auf Rohstoffverfügbarkeiten reagieren können. So lassen sich Produktionsprozesse unternehmensübergreifend so steuern, dass sie Ressourcen und Energie sparen.

geschrieben von: Richard Koncz

Richard Koncz

Richard Koncz ist im Marketingteam der GBS verantwortlich für die Bereiche Webseiten-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media.