Cloud Computing

Cloud Computing – zu Deutsch: Datenverarbeitung in der Wolke – beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastrukturen und IT-Leistungen, wie Rechenkapazität, Speicherplatz und Software, über das Internet.

Statt beispielsweise einen physikalischen Serverraum im eigenen Unternehmen zu betreiben oder eine Anwendungssoftware manuell auf jedem Rechner im Unternehmen zu installieren, mietet der Kunde die Infrastruktur oder Software und bezieht sie aus einer (metaphorischen) Wolke – der Cloud. Diese Cloud Dienste sind skalierbar, werden also nach Bedarf abgerufen, und verbrauchsabhängig abgerechnet. Ihre Nutzung ist in der Regel unabhängig vom Betriebssystem, lediglich Bildschirm, Tastatur und Internetanschluss sind notwendig. Deshalb können Cloud-Dienste auch mobil genutzt werden.

Organisatorisch unterscheidet man Cloud Computing nach der Art der Bereitstellung zwischen privater, öffentlicher oder hybrider Cloud:

Die Private Cloud wird von einem einzelnen Unternehmen betrieben und gehört diesem auch. Aus Gründen des Datenschutz und der IT-Sicherheit sind die in der Private Cloud liegenden Dienste ausschließlich den eigenen Mitarbeitern zugänglich.

In der öffentlichen – der Public Cloud – liegen die Dienste für jedermann frei zugänglich. Das können sowohl kostenlose Angebote wie Webmailing-Dienste sein als auch kostenpflichtige Services wie Microsoft Office 365. Hardware, Software und Infrastruktur gehören dem Provider bzw. dem Unternehmen, welches die Public Cloud betreibt.

geschrieben von: Richard Koncz

Richard Koncz

Richard Koncz ist im Marketingteam der GBS verantwortlich für die Bereiche Webseiten-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Social Media.